Gegen ein Antennen-Baugesuch kann man kostenlos Einspruch erheben. Das sollen möglichst viele Personen tun. Aus meiner Erfahrung ist es nicht sehr klug, wenn man einfach nur Unterschriften sammelt und letztendlich nur wenige Einsprachen einreicht.
Viele Einsprachen haben den Vorteil, dass viele Argumente genannt werden und viele Einsprachen existieren, welche allenfalls für einen Weiterzug (Rekurs gegen den erstinstanzlichen Entscheid) gebraucht werden können.

Rekurrieren können nur Leute, welche eine Einsprache einreichten und nur mit den in der Einsprache genannten Argumenten!

Deshalb ist es sehr wichtig, dass in der Einsprache möglichst viele Argumente genannt werden, auch wenn sie fragwürdig oder nicht ganz korrekt und zutreffend sind.
Ferner ist wichtig, dass Sie die Unterlagen (Standortdatenblätter etc.) beschaffen. Diese sind, je nach Kanton, in unterschiedlichen Ämtern einsehbar und dürfen kopiert werden. Oft liegt der Ausschreibung auch eine Liste der Einsprecher bei, welche kurz vor Ablauf der Einsprachenfrist wertvolle Adressen für zukünftige Aktionen liefert.
Speziell in kleineren Gemeinden gibt es auch hin und wieder die Möglichkeit, den Haus- oder Grundeigentümer des Antennenstandortes umzustimmen. Auch ein unterschriebener Vertrag, lässt sich unter Umständen rückgängig machen.